Linie

Besondere Wohnformen, Angebote für Tagesstruktur und Arbeiten in der Montage und im Gewerbegebiet

Alt-Wetter – die City mit Toren zur Welt

Der Stadtteil Alt-Wetter ist die „City“ der Kleinstadt Wetter an der Ruhr mit ca. 27.500 Einwohner*innen - ein Stadtkern mit vielen Gesichtern.
Neben den Einzelhandelsgeschäften und Supermärkten gibt es wöchentlich den Markt. Bahnhof und Busbahnhof bilden die Ausgangspunkte in die „weite Welt“ und der Bürgerbus fährt zum Krankenhaus und zum Markt.

Der mittelalterliche Stadtkern mit Kopfsteinpflaster lädt ebenso zum Wohnen ein wie barrierefreie Neubauten. Inklusiver Kletterpark, Boule-Bahn, Naturbad am Harkortsee, Hotels, Restaurants, Ärzte, Apotheken, Geldinstitute, Kino, Kulturzentrum, barrierearmes Rathaus mit Bürgerbüro, Sozialamt, Senioren- und Behindertenbeauftragte u.v.m. machen Wetter zu einer „menschengerechten Stadt“.

Linie

Im Sozialraum Alt-Wetter lassen sich ca. 26 Personen begleiten.
In der Kleinstadt mit „Geschichte und Toren zur Welt“ fühlen sich besonders Menschen wohl, mit

  • chronisch psychischen Erkrankungen
  • psychischen und komplexen Mehrfach-Behinderungen
  • geistigen Behinderungen und Verhaltensauffälligkeiten

In Alt-Wetter im Quartier Schöntal - nahe der Ruhr und dem Ruhr-Rad-Wanderweg - befindet sich die Wohneinrichtung Haus Schöntal, die Tagesstruktur Schöntal, die WfbM-Außenstelle „Wasserstraße“ und der Berufsbildungsbereich.

Das Wohnheim in der Schöntaler Straße in Wetter bietet 24 Menschen mit Behinderungen ein Zuhause in der besonderen Wohnform. Eine Intensiv Ambulant Betreute Wohngemeinschaft ist in Planung.

Frauenheim Wengern
Frauenheim Wengern
Frauenheim Wengern
Frauenheim Wengern

Wohnen im Sozialraum "Alt-Wetter"

Besondere Wohnformen

24 Menschen mit psychischen und komplexen Mehrfach-Behinderungen können als besondere Wohnform anmieten

  • Einzelzimmer mit eigenem Bad in sechs Wohngruppen auf drei Etagen mit jeweils Gemeinschaftsküchen und Wohn- und Essbereichen, Balkonen und Garten.

Zudem können 2 Plätze zur Krisenintervention in Anspruch genommen werden.

Arbeiten

Als Arbeitsplatz, der fußläufig in 10 Minuten zu erreichen ist, bieten sich im Rahmen der Beschäftigung in der Werkstatt für Menschen mit Behinderung (WfbM) in der Außenstelle Wasserstraße im nahen Gewerbegebiet an:

  • Montage mit sowohl separaten Einzelarbeitsplätzen als auch mit leistungsorientierten Teamarbeiten
  • Außenarbeitsplätze im Gewerbegebiet 

Zudem befindet sich dort der Berufsbildungsbereich (BBB), der den Einstieg in das Arbeitsleben auf dem Allgemeinen Arbeitsmarkt oder in der Werkstatt für Menschen mit Behinderung ermöglicht.

Montage

Arbeiten im Sozialraum "Alt-Wetter"

Tagesstruktur im Sozialraum "Alt-Wetter"

Tagesstruktur

Im Ortsteil Alt-Wetter, in der Schöntalerstraße werden für 24 Personen tagesstrukturierende Angebote gemacht.
Bewohnerinnen und Bewohner des Haus Schöntal begegnen hier Menschen, die sich von anderen Diensten und Einrichtungen im Bereich Wohnen unterstützen und begleiten lassen oder durch Selbsthilfegruppen auf die Tagesstruktur aufmerksam gemacht wurden. Neigungen und Fähigkeiten bringen die teilnehmenden Frauen und Männer in die tagesstrukturierenden Maßnahmen ein.

Beim Kochen und Backen werden vorhandene Alltagskompetenzen aufgefrischt und genutzt. Spielerisch und mit viel Spaß werden Gedächtnis, Lesen, Schreiben und Rechnen trainiert. Sport, Entspannung und Kreatives werden unter der Woche angeboten. Für niederschwellige Beschäftigungsangebote gibt es eine Kooperation mit der WfbM-Außenstelle Schöntal.

Direkt gegenüber des „Haus Schöntal“ liegt die Tagesstruktur Schöntal mit

  • niederschwelligen Beschäftigungsangeboten
  • Angeboten zur Erhaltung und Förderung der vorhandenen Fähigkeiten, z.B. in Sport, Musik, Kreatives, Einkaufen, Kochen oder Backen
  • Heranführen, Begleiten zur ehrenamtlichen Tätigkeiten im Quartier wie das „Klapp-Cafe“
  • Gemeinsame Veranstaltungen, Lesen, Singen mit Kindern der Kindertagesstätte „Gravemann-Haus“
  • Teilnahme an den Veranstaltungen Dritter in den Räumlichkeiten, organisiert z.B. von den Parteien, der Stadt oder der AWO.

Dort finden auch Erwachsenen-Bildungsmaßnahmen statt.