Zum diesjährigen Weltgebetstag kamen Klientinnen und Klienten der Tagesstrukturen des FRAUENHEIM WENGERN zusammen, um gemeinsam zu feiern, mehr über Nigeria zu erfahren und für die Frauen dort zu beten. Der Tag bot vielfältige Gelegenheiten, miteinander ins Gespräch zu kommen, neue Perspektiven kennenzulernen und sich in einer offenen, unterstützenden Atmosphäre auszutauschen. In diesem Jahr stand Nigeria im Mittelpunkt des Weltgebetstages. Unter dem Motto „Kommt! Bringt eure Last“ wurden Lebensumstände, Hoffnungen und Herausforderungen nigerianischer Frauen vorgestellt – mit dem Ziel, Empathie zu fördern, Vorurteile abzubauen und Solidarität über Grenzen hinweg zu stärken.
In diesem Jahr wurde der Weltgebetstag von Frauen aus Nigeria gestaltet. Ihre Stimmen erzählten von Glauben, Mut und Widerstandskraft, von einem Alltag zwischen Hoffnung und Herausforderung und von dem Vertrauen auf Gottes Gegenwart. Gleichzeitig wurde deutlich, dass Nigeria eines der intellektuell prägenden Zentren des afrikanischen Feminismus ist – ein Land, in dem Frauen seit Generationen für ihre Rechte kämpfen. Am 6. März schlossen sich Christinnen und Christen in mehr als 150 Ländern dieser geistigen Reise an und ließen sich von den Erfahrungen nigerianischer Frauen inspirieren.
An verschiedenen Informationsstationen erhielten die Teilnehmenden in Wetter-Wengern Einblicke in Geschichte, Kultur, Alltag und soziale Strukturen Nigerias. Themen wie Familie, Bildung, Arbeitsleben und Gemeinschaft spielten dabei eine zentrale Rolle. Ein gemeinsamer Gebetsmoment schuf Raum, um für die Rechte, die Sicherheit und das Wohlergehen der Frauen in Nigeria einzutreten. Moderierte Gespräche ermöglichten es, die Lebensrealitäten in Nigeria aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten und Parallelen zu eigenen Erfahrungen zu ziehen.
Auch kulinarisch wurde Nigeria erlebbar: Traditionelle Speisen – darunter ein Bananenkuchen – luden dazu ein, kulturelle Vielfalt mit allen Sinnen zu entdecken. Kreative Impulse wie Zeichnen, Schreiben oder kurze Vorträge boten die Möglichkeit, persönliche Eindrücke festzuhalten und miteinander zu teilen.