Tanzen für Stärke, Mut und ein Ende der Gewalt: Am Freitag, den 13. Februar 2026, versammelten sich zahlreiche Teilnehmende in der Cafeteria des FRAUENHEIM WENGERN, um gemeinsam ein kraftvolles Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen zu setzen. Die diesjährige Tanz Demonstration stand unter dem Motto „Women on Fire“ – ein Sinnbild für innere Stärke, Hoffnung und den unerschütterlichen Lebensmut von Frauen weltweit.
Organisiert wurde die Veranstaltung von den Frauenbeauftragten Katrin Hilbig und Claudia Kockskämper, unterstützt von Zaklina Memedovic. Mit großem Engagement hatten sie erneut einen Raum geschaffen, in dem Solidarität sichtbar und spürbar wurde. Viele – so auch Pfarrerin Birgit Reiche, Geschäftsführerin der Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen, folgten der Einladung, ein rotes Accessoire zu tragen – ein Symbol für Kraft, Energie und den gemeinsamen Willen, Gewalt entschieden entgegenzutreten.
Eindrucksvoll war die Unterstützung aus Politik und Stadtgesellschaft. Landtagsabgeordnete Kirsten Stich (SPD) nahm u.a. an der Tanzdemo teil.
Die Atmosphäre war geprägt von Zusammenhalt und Achtsamkeit. In kurzen Ansprachen erinnerten die Organisatorinnen, Pfarrerin Birgit Reiche und Kirsten Stich daran, wie wichtig es ist, Betroffenen zuzuhören, ihre Erfahrungen ernst zu nehmen und gesellschaftlich Verantwortung zu übernehmen. Ein stiller Moment des Gedenkens galt den Frauen und Mädchen, die Gewalt erlebt haben oder noch immer erleben müssen. Gleichzeitig wurde spürbar, wie viel Kraft in einer Gemeinschaft liegt, die sich geschlossen gegen Ungerechtigkeit stellt.
Die gemeinsame Tanzperformance bildete den emotionalen Mittelpunkt der Veranstaltung und verband Ausdruck, Bewegung und Botschaft zu einem eindrucksvollen Appell: Gewalt hat keinen Platz – wir stehen zusammen.