Für einen besseren Gewaltschutz

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„Gewaltschutz verbessern für Frauen mit Behinderung“ lautete die Überschrift der NRW-Vernetzungstagung über Zoom. Die Frauenbeauftragten des FRAUENHEIM WENGERN Astrid Tremblau (WfbM), Svenja Müller (Stellvertreterin) und Katherina Kroll (Wohnen) nahmen daran teil, zusammen mit über 300 anderen Online-Teilnehmerinnen. Nach der Mittagspause referierten die Frauenbeauftragten darüber, wie sie ihre Tätigkeiten gestalten und dabei den Frauen im FRAUENHEIM seit 7 Jahren zur Seite stehen.

NRW hat sich am 2. Juli für einen besseren Gewaltschutz vernetzt - und zwar digital und inklusiv: Das Team vom Projekt "SiStaS vernetzt" und vom "Netzwerk Gewaltschutz Inklusiv" und 300 Teilnehmende haben daran gearbeitet, Schutzlücken zu schließen. 18 Arbeitsgruppen und 780 Wortbeiträge im digitalen Chat zeigen, wie lebhaft und inklusiv eine Online-Veranstaltung sein kann.

Die Vernetzungsveranstaltung war nicht nur ausgebucht, sondern brachte auch viele unterschiedliche Menschen zusammen. Dabei waren Frauenhäuser, Frauenberatungsstellen, Migrationsberatung, Ombudsleute, KoKoBe, Frauenbeauftragte aus Werkstätten, Gleichstellungs- und Inklusionsbeauftragte.

Im Mittelpunkt stand der Abbau von Barrieren im Gewaltschutz. Die Teilnehmenden haben auch Möglichkeiten gesammelt, wie sie Barrieren durch Vernetzung zumindest etwas ausgleichen können.
Es ging nicht nur um bauliche Barrieren. Auch Hindernisse bei Informationen in Broschüren oder auf Websites waren großen Themen für die Teilnehmenden. Die ganze Veranstaltung war in einfacher Sprache. Das galt für die Einladung, das Vorbereitungsmaterial, die Vorträge und natürlich auch für die Moderation. So konnte jede*r alles gut verstehen und mitmachen.

Die Frauenbeauftragten des FRAUENHEIM WENGERN waren sich einig: „Es war ein sehr gelungener Projekttag mit vielen Experten zum Thema und regem Austausch.“