Schulprojekt im Frauenheim Wengern
„Wir streben durch schulische Arbeit an, dass die Schülerinnen und Schüler im sozialen, ökonomischen, ökologischen und kulturellen Bereich verantwortlich handeln können.“
So steht es in der Kurzbeschreibung des Konzeptes zum Stadtteilunterricht an der Gesamtschule Hagen-Haspe.
“Learning by doing”, “Lernen durch Tun” nach diesem Motto öffnet einmal in der Woche die Gesamtschule Haspe ihre Türen für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 6, 7 und 8.
Sie verlassen mit ihren Klassenlehrerinnen und -lehrern die Schule, um in Kleingruppen in verschiedenen Projekten im Stadtteil zu lernen.
Nicht die Theorie, das Schreiben und Rechnen stehen in diesen Stunden im Vordergrund, sondern das Lernen durch praktisches Handeln, das Kennenlernen unterschiedlicher Institutionen und Betriebe.
Das Sehen des Lebens außerhalb der Schule mit offenen Augen, das Durchschauen von Zusammenhängen, das Verlieren von Ängsten, das Gewinnen neuer Interessen, das Erreichen von Verständnis für Unbekanntes und Andersartigkeit sind Lernziele dieses Unterrichts. Das Gesehene, Hergestellte wird vom Fachunterricht begleitet.
Vom 26. August 2009 bis 7. Juli 2010 kamen ca. 27 Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Hagen-Haspe jeweils 14tägig mittwochs in der Zeit für drei Stunden nachmittags als Stadtteilprojekt in das Frauenheim Wengern. Die Kinder aus dem 6. und 7. Schuljahr sammelten Erfahrungen in den verschiedenen Arbeitsbereichen der Werkstatt für behinderte Menschen und im Umgang mit Menschen mit Behinderungen. Der Abschied fiel beiden Seiten - den Beschäftigten und auch den Schülerinnen und Schülern - nicht leicht.
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